Sonntag, 25. April 2010

Morgens halb zehn am Sonntag

Auf Gottesdienst ohne Kinderbetreuung hatte ich heute morgen keine Lust, denn wenn mein Krümel die ganze Zeit dabei ist, habe ich nicht viel davon. Stattdessen habe ich mich zum Laufen entschieden, dazu bin ich schließlich die ganze Woche noch nicht gekommen.
Zeit ist ein knappes Gut, vor allem, seit das Semester an der Uni wieder angefangen hat und ich Übungen halten muss. Dazu kommt, dass die älteste Tochter meiner Tagesmutter operiert worden ist und ich Benjamin deshalb nicht so oft wie sonst abgeben konnte. Deshalb war das seit langem mal wieder eine Woche, in der nur einmal laufen geklappt hat.
Ich werds überleben.

Bei warmen Temperaturen ohne Wind und in den dünnsten und kürzesten Klamotten, die ich habe, bin ich also um halb zehn losgelaufen. Ursprünglich hatte ich noch ein dünnes Shirt über meinem dünnen Top, aber das habe ich direkt auf dem Hof ausgezogen und zu Hause gelassen. Was mache ich nur im Hochsommer?

Ich habe mich durch die Baustelle im Ort gequält (Durchfahrt verboten - aber wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg) und bin erst einmal ordentlich bergauf gelaufen. Begleitet hat mich heute endlich mein neuer mp3-Player mit den neuen Kopfhörern. Natürlich war Grönemeyer drauf, allerdings in anderer Reihenfolge und viel umfangreicher als sonst (bei 8 GB habe ich die gesamte Grönemeyer-Sammlung draufgepackt). Fazit Player: Spitze! Mit den Kopfhörern muss ich mich erst noch anfreunden, vom Klang her sind sie wirklich fantastisch, aber am Sitz muss ich noch feilen. Habe öfter während des Laufens am rechten Ohr rumgebastelt.
An den Baggerseen (eigentlich sinds nur Löcher) waren zu meinem großen Erstaunen lauter Angler mit Familien, Sonnenschirmen, Grills und so weiter. Die haben mich genauso blöd angeguckt wie ich sie. Sonst ist da nie jemand, schon gar nicht sonntags.
Nach 5 km war ich dann am Sportplatz und da ja mein Intervalllauf diese Woche ausgefallen ist, habe ich das heute gleich nachgeholt. Fünf Runden, immer die kurze Zeit schnell und die lange Seite langsam gelaufen oder gegangen. Immerhin bin ich nicht mehr alle Seiten gegangen! Vielleicht lag das aber auch daran, dass da ein Jugendlicher war, der die Hütte gefegt hat und ich mich nicht völlig bloßstellen wollte *g*. Meine "schnellen" Seiten waren nicht schneller als bisher, grad mal eine Pace von knapp unter 5. Naja.
Der Rückweg dann war langsam und gemütlich, in der Baustelle haben mich Fahrradfahrer nach dem Radweg gefragt (für Fahrräder ist die Kreuzung wirklich unpassierbar) und zu Hause habe ich nicht gestoppt, sondern noch eine 800 Meter Runde drangehängt.

War gut heute, ich bin zufrieden (und geschwitzt!)

Strecke: 7,8 km
Zeit: 53 min

Lauf Motte, lauf!

Und vergiss nicht, Du willst das!

Lauf!


Motte!

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