Laufen laufen laufen

Sonntag, 23. Juli 2017

Ungeliebte Strecke

Nachdem die letzte Woche einfach zu voll durch die Arbeit war, bin ich erst heute Abend zum Laufen gekommen. Heute Morgen waren wir im Schwimmbad und haben uns richtig ausgetobt (sogar der Kleine ist mit Schwimmflügeln bestimmt zehn Mal vom Einmeterbrett gesprungen), so dass ich eigentlich schon wieder zu kaputt zum Laufen war. Aber ich will das und ich habe nicht viel Überredung gebraucht, um Benjamin zum Mitkommen zu überzeugen.

Allerdings wollte er gerne mal eine andere Strecke nehmen und von hier aus blieb dann nur Richtung Eder. Die Strecke, bei der ich am Ende immer einbreche, auf dem langen, flachen Stück in der Sonne, wo immer Gegenwind ist.
Naja, die Knochen waren eh müde, der Ellenbogen schmerzte noch von einem Sturz heute Morgen auf der Rutsche, aber egal. Die erste Hälfte geht von der aktuellen Ersatzwohnung quasi nur bergab (wenn auch nur mäßig), das lief sich ganz gut. Für den Jungen ist das Mitfahren ja längst völlig easy. Auch das erste Stück der gefürchteten flachen Strecke lief sich noch gut, so dass ich schon Hoffnung hatte, komplett durchzulaufen. Dann aber kurz vor der Brücke musste ich doch eine winzige Gehpause einlegen. Naja, immerhin wirklich nur ganz kurz. Vermutlich solange, bis der Puls wieder unter 190 war, aber das weiß ich nicht so genau, weil der Elektronikkram ja noch irgendwo eingelagert ist. Fix ging es dann wieder laufend weiter und durch den Ort nach Hause (permanent minimal ansteigend, denn wenn man vorher immer nur bergab läuft...). Noch eine kurze Gehpause am vorletzten Berg und dann aber durch bis zu Hause.
Insgesamt besser als befürchtet aber nicht so toll wie insgeheim erhofft. Wenigstens bleibt so Luft nach oben.

5,5 km
39 min

Sonntag, 9. Juli 2017

Sonntagabendlauf

Nach einem langen schönen Tag mit einem quer-waldein-Spaziergang mit den Jungs, einem ausführlichen Spielplatzbesuch und noch Baden vor dem Essen waren wir alle ganz schön erledigt. Das warme Wetter tut da sein übriges.

Trotzdem hab ich meinen Großen nach dem Abendessen dazu ermuntert, wieder auf dem Fahrrad mit mir zu kommen. Er durfte dafür die Route wählen, wenn ich den Anfangsberg bestimmen darf.

Also sind wir den langen steilen Berg hoch, in den Nachbarort wieder runter (immerhin 13%!) und flach an der Eder zurück. Es war schön, so eine kleine Plapperliese neben mir zu haben ("Was ist der höchste Berg?" --- "Ist der Himalaya ein Bär?" --- "Du warst doch auch schon in der ganz gefährlichen Schlucht, dem Grand Canyon?" ---). Irgendwann begreift er immer, dass ich beim Laufen nicht besonders gesprächig bin und er keine Fragen stellen soll. Dann begnügt er sich mit Handzeichen "Machen wir an der Bank eine Pause?" - Daumen runter - "Ist das schon nächste Woche, wo Du wegfliegst?" - Daumen rauf - "Läufst Du jetzt durch bis zu Hause?" - Daumen rauf -.
Zum Ende hin habe ich ordentlich geschnauft, 25° um halb acht sind fies, aber es war ein guter Lauf. Ich freue mich drauf, wenn wir endlich wieder in unser Haus zurückziehen können und ich meinen ganzen Kram wieder habe (Pulsmesser, mp3-Player, die RICHTIGEN Laufschuhe, ...).

5,4 km
38 min

Dienstag, 4. Juli 2017

Schon wieder

... nach dem Essen gelaufen. Diesmal jedoch nach dem Abendessen und nur mit dem Großen auf dem Fahrrad. Ich wollte gerne berghoch und hab ihn angespornt. Ich habe auch tatsächlich bis ganz oben durchgehalten, natürlich schneckenlangsam, im Gegensatz zu ihm, er hat zwischendrin kapituliert und geschoben. Am höchsten Punkt gab es Missverständnisse bezüglich der weiteren Strecke, wir haben uns auf die Wiesenwegvariante geeinigt.
Mann, war das anstrengend. Trotzdem haben wir es durchgehalten und sind am Ende den langen Berg vom Anfang auch wieder hinunter.
Mama glücklich, Benjamin glücklich, gute Nacht!

4,3 km
32 min

Samstag, 1. Juli 2017

Nach dem Essen...

... sollst du ruhn oder tausend Schritte tun. Ich habe mich für letzteres entschieden. Ersteres haben mein Mann und der Kleinste gemacht und weil die Temporärwohnung so hellhörig ist habe ich die beiden Großen geschnappt und zum Mitkommen bewegt.

Es macht schon Spaß mit den beiden Jungs. Brüdergespräche auf dem Fahrrad sind interessant, bergab sind sie schnell und jetzt sind sie friedlich. Draußen sein wirkt Wunder!

Bei mir gings heute langsam, aber nach dem Essen war nichts anderes zu erwarten. Nieselwetter und milde Temperaturen waren toll, wenigstens zum Laufen und zum Durchlaufen hat es auch gereicht.

4,3 km
31 min

Mittwoch, 28. Juni 2017

Unruhige Zeiten

Der Stress hört nicht auf. Wir haben einen katastrophalen Wasserschaden im neu gebauten Haus und wohnen deshalb seit einem Monat zur Miete. Etwa zwei bis vier Monate wird es noch dauern, bis unser Haus wieder saniert ist. Und an der Arbeit brennt auch die Hütte. Nebenbei haben wir noch drei Kinder... da war an Laufen kaum zu denken in den letzten Wochen.

Aber heute Abend hat es endlich mal wieder geklappt. Wir wohnen jetzt noch ein paar Meter höher und noch ein bisschen weiter weg von meiner Standardstrecke an der Eder entlang. Also muss ich zu Beginn noch ein bisschen länger durchs Dorf über Asphalt laufen.
Da ich so lange nicht laufen war, habe ich heute keine großen Erwartungen gehabt und mir nicht viel vorgenommen. Einfach bis zur Eder laufen, die kleine Anhöhe hoch und wieder zurück. Mein Mann hat mir ein knappes Zeitfenster vorgegeben, weil die Kinder bald ins Bett sollten und ich versprochen habe, den Kurzen zu übernehmen.
Ohne Nachzudenken bin ich los (in den uralten Laufschuhen, weil die anderen immer noch nicht aufgetaucht sind und ich auch nicht suchen kann weil unser halber Hausstand momentan aufgrund der Sanierung eingelagert ist), durchn Ort ins Feld. Bisschen geschnauft berghoch aber ohne Gehpause gemütlich durchgelaufen bis heim. Das war genau richtig, so dass ich mich hinterher gut gefühlt habe und rechtzeitig zum ins Bett gehen des Kleinsten fertig war.

3,1 km
21 min

Sonntag, 7. Mai 2017

Endlich Zeit

Nachdem ich letzte Woche mal wieder eine Erkältung hatte (wohl vom Jüngsten eingeschleppt), war erst heute Abend wieder Zeit zum Laufen. Das Haus hält uns neben den Kindern einfach zu sehr auf Trab.

Fast wäre eine Freundin heute auf dem Fahrrad mit ihrer Tochter mitgekommen, aber dann war es ihr doch zu viel. Meine Jungs hatten auch keine Lust, also bin ich alleine los. Große Erwartungen hatte ich nicht, weil es zum ersten Mal recht warm war und ich damit meistens nicht so gut klarkomme.
Wie die letzten Male habe ich diee einfache Strecke gewählt. Bis zur Hälfte habe ich gut durchgehalten. Auch wenn es wirklich warm war. Aber Laufen ist Kopfsache und ich will das! Auf dem Rückweg habe ich drei kurze Gehpausen eingelegt, bin zwischendrin aber sogar die Steigung hoch gelaufen. Meine Herrn, was war mein Kopf knallrot zu Hause.
Netterweise hat mein Mann unsere drei Jungs in der Zeit, wo ich laufen war, geduscht. Abgesehen vom Gemotze des Großen war es dann ein entspannter Abend.

5,2 km
35 min

Samstag, 22. April 2017

Zusammen

Eigentlich wollte ich erst morgen laufen, aber da ist nur vormittags Zeit und wie mein Mann ganz richtig feststellte, fällt es mir morgens immer schwerer. Also bin ich spontan los. Der bisher eher ruhige Mittlere ist diesmal auf dem Fahrrad mitgekommen. Aber von wegen ruhig! Er hat über alles und nichts geblubbert und philosophiert. Sehr interessante Gedanken kommen da bei meinem Fünfjährigen raus, wenn er mal Ruhe hat.
Motiviert waren wir beide und so war es ein sehr schöner Lauf. Fast ohne Laufpause und auf dem Rückweg war ich fast fitter als er!

5,3 km
37 min

Montag, 17. April 2017

Ostermontag

Nach ausgiebigem Schlemmen mit der Familie war abends tatsächlich noch Zeit für mich zum Laufen. Eigentlich wollte der Große auf dem Fahrrad mitkommen, aber er ist nach zweihundert Metern unglücklich gestürzt und dann habe ich ihn eben wieder heimgebracht. Außer blauen Flecken ist aber nichts passiert.

Also bin ich nochmal neu gestartet. Kalt war es mit anfänglichem Nieselregen und kaltem Wind. Eine Mütze wäre gut gewesen. Ich bin die gleiche Strecke wie vor zwei Tagen gelaufen. Ähnliche Pausen, ähnliche Zeit. Nach der letzten Steigung wurde es etwas eng in der Brust, aber Laufen ist Kopfsache und ich habe es gut nach Hause gebracht. Vielleicht ist an dem "kälteinduzierten Asthma" was dran, aber jetzt kommt die warme Jahreszeit und ich habe das Asthmaspray sowieso vor einer Woche abgesetzt.

4,5 km
30 min

Samstag, 15. April 2017

Back?

Nach endlosen Monaten des Stresses (Haus! Kinder! Arbeit! Lunge!) ist nun offenbar der Moment gekommen, in dem ich genug Ruhe habe, um endlich wieder zu laufen. Was irgendwie ironisch ist, weil ich gerade durch das Laufen ruhig werde.

Unser Erdgeschoss ist nun erstmals halbwegs aufgeräumt, alle drei Jungs sind bei der früheren Nachbarin (sind ja nur fünf Minuten zu Fuß), mein Mann liegt krank und schlafend im Bett, die Ostervorbereitungen sind abgeschlossen und ich habe in einem Umzugskarton uralte Laufschuhe gefunden. Die neuen sind immer noch nicht aufgetaucht. Egal, ich ziehe einfach die Schnürsenkel aus den letzten zwei Löchern und los. Pulsuhr? Ebenfalls verschüttet in einer Kiste, genauso wie der Mp3-Player. Aber es geht ja auch ohne den ganzen Schnickschnack.

Raus! Hui, ein neuer Startort. Nun kann ich mich um minimale Steigungen nicht mehr drücken, wir wohnen jetzt fünfzig Meter höher ;-). Ich starte Richtung Feld, kurz runter, wieder rauf und lange ganz langsam runter, bis ich auf der altgewohnten Route bin. Es geht besser als befürchtet auch wenn es komisch sticht im Brustkorb. Pah, laufen ist Kopfsache. Nach 15 Minuten sticht nichts mehr in der Brust, ich lege eine kurze Gehpause ein und drehe um.
Auf dem Rückweg unterbreche ich öfter, entscheide mich für noch einen winzigen extra Hügel, der meine Schlussetappe abwärts statt aufwärts gehen lässt und bin natürlich stolz, als ich es geschafft habe. Ich hätte nur die Gummibänder von meinen Beinen abmachen sollen. Eieiei, was tut mir alles weh nach diesen dreißig Minuten!

4,5 km
30 min

Sonntag, 28. August 2016

Mit Nutellabrot

Heute habe ich als Verstärkung meinen Großen auf dem Fahrrad mitgenommen und ein Brot gegessen vor dem Lauf. Früh morgens um halb acht waren es fast 20 Grad, also sind wir gleich los noch vor dem restlichen Familienerwachen.
Viel genutzt hat das Brot nicht, Gehpausen waren auch heute nötig. Aber nicht ganz so viele wie am Freitag. Ungefähr einen Kilometer hat mich Benjamin laufend begleitet und am Ende haben wir für etwa einen halben Kilometer getauscht... Er hat sich kaputt gelacht, wie ich auf seinem kleinen Fahrrad gefahren bin.

Aber somit waren es drei Läufe in einer Woche, das habe ich seit Ewigkeiten nicht mehr geschafft!

5,2 km
38 min

Lauf Motte, lauf!

Und vergiss nicht, Du willst das!

Lauf!


Motte!

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